Mehrfamilienhaus verkaufen in Beratzhausen: Bewertung, Käuferzielgruppe und Ablauf
Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses in Beratzhausen unterscheidet sich in wesentlichen Punkten vom Verkauf eines Einfamilienhauses oder einer einzelnen Eigentumswohnung. Statt einer einzigen Nutzungssituation stehen mehrere Mietverhältnisse, unterschiedliche Wohnungsgrößen und teils unterschiedliche Ausstattungszustände im Mittelpunkt der Bewertung. Wer als Eigentümer in Beratzhausen oder der umliegenden Region über einen Verkauf nachdenkt, sollte sich deshalb frühzeitig mit Fragen zur Bewertung, zu bestehenden Mietverträgen, zur passenden Käufergruppe und zum realistischen zeitlichen Ablauf auseinandersetzen.
Dieser Ratgeber richtet sich an Eigentümer, die ein Mehrfamilienhaus in Beratzhausen verkaufen möchten – ob aus Altersgründen, im Rahmen einer Erbschaft, wegen einer Umstrukturierung des eigenen Immobilienbestands oder weil die Verwaltung mehrerer Mietparteien zunehmend Zeit und Aufwand bindet. Herr Hoibl begleitet Eigentümer in Beratzhausen und der Region Regensburg seit über 15 Jahren bei Verkaufsprozessen und kennt die Besonderheiten, die bei vermieteten Mehrparteienhäusern zu beachten sind.
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Mehrfamilienhaus wird in aller Regel nach dem Ertragswertverfahren bewertet, nicht nach einem einfachen Vergleichswert wie bei Einfamilienhäusern.
- Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen und die Mieterstruktur beeinflussen den erzielbaren Preis unmittelbar.
- Kapitalanleger sind bei vermieteten Mehrfamilienhäusern häufig die zentrale Käufergruppe – ihre Fragen unterscheiden sich von denen privater Eigennutzer.
- Besichtigungen bei laufenden Mietverhältnissen erfordern eine sorgfältige Abstimmung mit den Mietern.
- Rechtliche Fragen rund um bestehende Mietverhältnisse sollten im Einzelfall geprüft werden, insbesondere bei einer möglichen Eigenbedarfskündigung durch den Käufer.
- Eine strukturierte Vorbereitung der Unterlagen verkürzt in vielen Fällen die Zeit bis zum Notartermin.
- Lokale Marktkenntnis in Beratzhausen und dem Landkreis Regensburg hilft dabei, die Immobilie realistisch einzuordnen und passend zu vermarkten.
Warum sich der Verkauf eines Mehrfamilienhauses von anderen Immobilienverkäufen unterscheidet
Beim Verkauf eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung steht meist die eigene Wohnsituation im Vordergrund: Eigentümer verkaufen, weil sie umziehen, weil die Immobilie zu groß oder zu klein geworden ist, oder weil eine Erbschaft ansteht. Bei einem Mehrfamilienhaus kommt eine zusätzliche Ebene hinzu – die Immobilie ist häufig auch eine Kapitalanlage, aus der laufende Mieteinnahmen erzielt werden. Diese Einnahmen sind für potenzielle Käufer ein zentraler Bewertungsfaktor, unabhängig davon, ob es sich um bauliche Substanz, Lage oder Ausstattung handelt.
Hinzu kommt, dass ein Mehrfamilienhaus in Beratzhausen in der Regel mehrere Mietparteien mit unterschiedlichen Mietverträgen, Mietbeginnzeitpunkten und Konditionen umfasst. Diese Vielfalt macht die Bewertung komplexer, da nicht nur der bauliche Zustand, sondern auch die vertragliche Situation jeder einzelnen Einheit eine Rolle spielt. Ein pauschaler Blick auf den Quadratmeterpreis vergleichbarer Einfamilienhäuser in der Region greift hier zu kurz und kann zu einer unrealistischen Preisvorstellung führen.
Auch der Kreis der Interessenten unterscheidet sich deutlich: Während bei Einfamilienhäusern überwiegend Eigennutzer als Käufer auftreten, sind es bei Mehrfamilienhäusern häufig Kapitalanleger, die eine Rendite über die Mieteinnahmen erwarten und die Immobilie unter anderen Kriterien prüfen als ein Selbstnutzer.
Die Ausgangslage vor dem Verkauf richtig einordnen
Bevor ein Mehrfamilienhaus in Beratzhausen vermarktet wird, lohnt sich eine ehrliche Bestandsaufnahme der Ausgangssituation. Diese unterscheidet sich von Fall zu Fall erheblich und beeinflusst sowohl die Vermarktungsstrategie als auch den realistisch erzielbaren Verkaufspreis.
Vermietete, teilweise vermietete und leerstehende Objekte
Ist das Haus vollständig vermietet, richten sich Interessenten in erster Linie an den bestehenden Mieteinnahmen und der Mieterstruktur aus. Steht dagegen eine oder mehrere Einheiten leer, kann dies je nach Käufergruppe unterschiedlich bewertet werden: Für Eigennutzer, die eine Einheit selbst beziehen möchten, kann ein Leerstand von Vorteil sein, während Kapitalanleger einen Leerstand eher als vorübergehenden Einnahmeausfall einstufen. Eine transparente Darstellung der aktuellen Vermietungssituation gegenüber Interessenten schafft in der Regel mehr Vertrauen als eine beschönigende Darstellung.
Verkauf aus einer Erbengemeinschaft heraus
Nicht selten wird ein Mehrfamilienhaus in Beratzhausen im Rahmen einer Erbschaft an mehrere Erben gemeinsam übertragen. In diesem Fall sollten sich die Miterben frühzeitig auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen, da ein Verkauf durch eine Erbengemeinschaft grundsätzlich der Zustimmung aller Beteiligten bedarf. Offene Fragen zur Aufteilung des Verkaufserlöses oder zu unterschiedlichen Vorstellungen einzelner Erben lassen sich in vielen Fällen leichter klären, wenn frühzeitig ein neutraler, marktbasierter Wertansatz als gemeinsame Grundlage vorliegt.
Die Bewertung eines Mehrfamilienhauses: das Ertragswertverfahren im Mittelpunkt
Anders als bei selbstgenutzten Ein- und Zweifamilienhäusern, bei denen häufig das Vergleichswertverfahren angewendet wird, steht bei vermieteten Mehrfamilienhäusern in der Regel das Ertragswertverfahren im Vordergrund. Dabei wird der Wert der Immobilie maßgeblich aus den erzielbaren beziehungsweise tatsächlich erzielten Mieteinnahmen abgeleitet, nicht allein aus der Wohnfläche oder der reinen Bausubstanz.
Rohertrag, Bewirtschaftungskosten und Liegenschaftszins
Grundlage der Ertragswertermittlung ist der Rohertrag, also die Summe der jährlichen Mieteinnahmen aller Einheiten. Von diesem Rohertrag werden die Bewirtschaftungskosten abgezogen, zu denen etwa Instandhaltungsrücklagen, Verwaltungskosten und ein kalkulatorisches Mietausfallwagnis zählen. Der verbleibende Reinertrag wird anschließend unter Berücksichtigung der Restnutzungsdauer des Gebäudes und eines für die Region und Objektart üblichen Liegenschaftszinssatzes kapitalisiert. Wie genau diese Faktoren im Einzelfall anzusetzen sind, hängt von der konkreten Immobilie, dem Baujahr, dem Modernisierungsstand und der Lage in Beratzhausen ab und sollte im Einzelfall fachlich geprüft werden.
Warum ein Vergleich mit Einfamilienhäusern nicht funktioniert
Eigentümer, die den Wert ihres Mehrfamilienhauses anhand von Angebotspreisen für Einfamilienhäuser in der Umgebung einschätzen möchten, unterschätzen häufig die Komplexität der Ertragswertlogik. Zwei Gebäude mit vergleichbarer Wohnfläche können je nach Mietstruktur, Mietvertragslaufzeiten und energetischem Zustand einen deutlich unterschiedlichen Marktwert aufweisen. Eine fundierte, auf die tatsächliche Vermietungssituation bezogene Werteinschätzung bietet hier eine deutlich verlässlichere Orientierung als ein grober Quadratmetervergleich.
Unterlagen, die Eigentümer für den Verkauf zusammenstellen sollten
Eine vollständige Unterlagensammlung beschleunigt in vielen Fällen sowohl die Ansprache seriöser Interessenten als auch die spätere Abwicklung beim Notar. Bei einem Mehrfamilienhaus fällt diese Zusammenstellung umfangreicher aus als bei einer einzelnen Wohnung, da für jede Mieteinheit eigene Unterlagen relevant sein können.
| Unterlage | Warum sie relevant ist |
|---|---|
| Grundbuchauszug | Zeigt Eigentumsverhältnisse, Lasten und eingetragene Rechte |
| Sämtliche Mietverträge | Grundlage für die Ertragswertberechnung und für Interessenten |
| Nebenkostenabrechnungen der letzten Jahre | Belegen die Bewirtschaftungskosten und Umlagefähigkeit |
| Energieausweis | Gesetzlich vorgeschrieben bei Verkauf und Vermarktung |
| Grundriss- und Wohnflächenberechnung je Einheit | Schafft Transparenz gegenüber Käufern |
| Nachweise über durchgeführte Modernisierungen | Wirken sich auf den Zustand und die Werteinschätzung aus |
| Teilungserklärung, sofern vorhanden | Relevant, wenn das Objekt bereits in Wohnungseigentum aufgeteilt ist |
| Übersicht zu Instandhaltungsrücklagen | Wichtig für die Einschätzung künftiger Investitionen |
Nicht jede dieser Unterlagen liegt zu Beginn vollständig vor. In der Praxis reicht eine schrittweise Zusammenstellung – beginnend mit Grundbuch, Mietverträgen und Energieausweis – bereits für erste seriöse Gespräche mit Interessenten.
Die richtige Käuferzielgruppe für ein Mehrfamilienhaus in Beratzhausen
Wer die passende Käufergruppe kennt, kann die Vermarktung gezielter ausrichten und unpassende Anfragen von vornherein reduzieren. Bei Mehrfamilienhäusern in Beratzhausen und der umliegenden Region zeigen sich in der Praxis mehrere wiederkehrende Interessentengruppen.
Kapitalanleger und ihre Anforderungen
Kapitalanleger interessieren sich in erster Linie für die Rendite, die sich aus dem Verhältnis von Kaufpreis und Mieteinnahmen ergibt, sowie für die Werthaltigkeit der Bausubstanz über einen längeren Zeitraum. Diese Käufergruppe stellt häufig detaillierte Fragen zu bestehenden Mietverträgen, zur Fluktuation der Mieter, zu anstehenden Instandhaltungsmaßnahmen und zur energetischen Situation des Gebäudes. Eine transparente Informationslage wird von dieser Zielgruppe in der Regel positiv aufgenommen und kann den Entscheidungsprozess verkürzen.
Warum regionale Marktkenntnis bei dieser Käufergruppe zählt
Kapitalanleger, die überregional nach Anlageobjekten suchen, verlassen sich häufig auf die Einschätzung eines Maklers, der die lokale Mietpreissituation, die Nachfrage in Beratzhausen und dem Landkreis Regensburg sowie mögliche Entwicklungen im Umfeld gut kennt. Herr Hoibl bringt über 15 Jahre Erfahrung im Immobilienmarkt der Region Regensburg mit und kann dadurch fundiert einschätzen, welche Objektmerkmale für Kapitalanleger in Beratzhausen besonders relevant sind und wie sich das Objekt im Vergleich zu anderen Mehrfamilienhäusern in der Region positioniert.
Vermarktungsstrategie und Ansprache passender Interessenten
Die Vermarktung eines Mehrfamilienhauses profitiert von einer strukturierten Herangehensweise, die sowohl die Privatsphäre der Mieter respektiert als auch die Immobilie für ernsthafte Interessenten attraktiv aufbereitet. Anders als bei einer leerstehenden Wohnung lässt sich ein bewohntes Mehrfamilienhaus nicht beliebig oft und ohne Vorankündigung besichtigen.
In vielen Fällen empfiehlt sich eine diskrete Ansprache ausgewählter, vorab qualifizierter Interessenten, statt das Objekt breit und öffentlich zu inserieren. Dies reduziert die Zahl unpassender Anfragen und schont die Mieter vor unnötigen Besichtigungsterminen.
Ergänzend zur Ansprache über ein bestehendes Netzwerk aus Kapitalanlegern kann eine sorgfältig aufbereitete Objektdokumentation – mit Grundrissen, einer nachvollziehbaren Ertragsübersicht und einer Beschreibung der Lage in Beratzhausen – dazu beitragen, dass Interessenten bereits vor einer Besichtigung eine realistische Einschätzung des Objekts gewinnen.
Mietverhältnisse und rechtliche Rahmenbedingungen beim Verkauf
Ein zentraler Grundsatz beim Verkauf vermieteter Immobilien lautet „Kauf bricht nicht Miete“: Bestehende Mietverhältnisse gehen grundsätzlich unverändert auf den neuen Eigentümer über. Käufer, die das Objekt als Kapitalanlage erwerben, gehen in aller Regel davon aus, dass die bestehenden Mietverträge fortbestehen und übernehmen damit auch die vertraglich vereinbarten Konditionen.
Fragen zu einer möglichen Eigenbedarfskündigung, zu Kündigungsfristen oder zu Sonderfällen wie Staffelmiete oder Indexmiete sind rechtlich komplex und einzelfallabhängig. Eigentümer sollten solche Fragen nicht auf Basis allgemeiner Aussagen beantworten, sondern im konkreten Fall rechtlich prüfen lassen, bevor verbindliche Zusagen gegenüber Interessenten gemacht werden. Gleiches gilt für offene Fragen zu Mietkautionen, die bei einem Eigentümerwechsel ordnungsgemäß übertragen werden müssen.
Auch die Kommunikation gegenüber den Mietern sollte gut vorbereitet sein. Ein frühzeitiges, sachliches Informationsgespräch kann dazu beitragen, dass Mieter dem Verkaufsprozess gelassener gegenüberstehen und Besichtigungstermine kooperativer mittragen.
Besichtigungen bei vermieteten Einheiten organisieren
Besichtigungstermine in einem vermieteten Mehrfamilienhaus erfordern mehr Abstimmung als in einer leerstehenden Immobilie. Mieter haben Anspruch auf eine angemessene Ankündigungsfrist, und Besichtigungen sollten zu Zeiten stattfinden, die für die Bewohner zumutbar sind.
In der Praxis hat es sich bewährt, Besichtigungen zu bündeln, statt für jeden einzelnen Interessenten einen separaten Termin je Wohnung zu vereinbaren. Dies reduziert die Belastung für die Mieter und sorgt gleichzeitig für einen strukturierteren Ablauf. Bei besonders sensiblen Situationen – etwa wenn Mieter dem Verkauf skeptisch gegenüberstehen – kann es sinnvoll sein, zunächst nur gemeinschaftlich genutzte Bereiche wie Treppenhaus, Keller oder Außenanlagen zu zeigen und einzelne Wohnungen erst in einer späteren, konkreteren Verkaufsphase zu besichtigen.
Preisverhandlung und Kaufvertrag bei Mehrfamilienhäusern
Die Preisverhandlung bei einem Mehrfamilienhaus verläuft häufig sachlicher und zahlenbasierter als bei einem selbstgenutzten Einfamilienhaus, da Kapitalanleger ihre Kaufentscheidung stark an der Rendite und an nachvollziehbaren Kennzahlen ausrichten. Fragen zum Verhältnis von Kaufpreis und Jahresmiete, zu erwartbaren Instandhaltungskosten und zur künftigen Mietentwicklung stehen dabei häufig im Mittelpunkt der Gespräche.
Der Kaufvertrag für ein Mehrfamilienhaus enthält in der Regel zusätzliche Regelungen im Vergleich zu einem Einfamilienhaus, etwa zur Übernahme bestehender Mietverträge, zur Übertragung von Mietkautionen und zum Umgang mit laufenden Instandhaltungsmaßnahmen. Der Entwurf wird üblicherweise durch den beauftragten Notar erstellt; Eigentümer sollten sich die relevanten Klauseln vorab erläutern lassen und offene Fragen rechtzeitig vor dem Beurkundungstermin klären.
Typische Fehler beim Verkauf eines Mehrfamilienhauses
- Der Verkaufspreis wird allein anhand von Vergleichswerten für Einfamilienhäuser geschätzt, ohne die Mietsituation einzubeziehen.
- Mietverträge und Nebenkostenabrechnungen werden erst spät im Verkaufsprozess zusammengestellt, was seriöse Interessenten verunsichert.
- Besichtigungen werden ohne ausreichende Abstimmung mit den Mietern angesetzt, was zu Spannungen führen kann.
- Rechtliche Fragen zu Mietverhältnissen werden gegenüber Interessenten pauschal beantwortet, statt sie im Einzelfall prüfen zu lassen.
- Das Objekt wird zu breit und öffentlich inseriert, obwohl eine diskrete, zielgerichtete Ansprache von Kapitalanlegern in vielen Fällen zu passenderen Anfragen führt.
- Bei einer Erbengemeinschaft wird der Verkaufsprozess gestartet, bevor sich alle Miterben auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt haben.
Beratzhausen und die Region: lokale Besonderheiten für Verkäufer von Mehrfamilienhäusern
Beratzhausen liegt als Markt im Landkreis Regensburg im Tal der Laber und gehört zu einer ländlich geprägten, aber gut an Regensburg angebundenen Region. Diese Lage macht Beratzhausen sowohl für Mieter interessant, die eine ruhigere Wohnlage mit Anbindung an den Regensburger Arbeitsmarkt suchen, als auch für Kapitalanleger, die auf eine stabile Nachfrage in einer wachsenden Region setzen.
Für die Vermarktung eines Mehrfamilienhauses in Beratzhausen bedeutet dies, dass sowohl die Anbindung an die Region Regensburg als auch der ländliche, ruhige Charakter des Ortes als Argumente gegenüber Interessenten dienen können – je nachdem, ob sich die Zielgruppe eher an langfristiger Vermietbarkeit oder an einer bestimmten Mieterklientel orientiert. Herr Hoibl, der seit über 15 Jahren im Immobilienmarkt der Region Regensburg tätig ist, begleitet Eigentümer auch bei vergleichbaren Verkaufsprozessen in anderen Orten der Region, etwa beim Hausverkauf in Parsberg oder bei der Vermarktung von Eigentumswohnungen in Bad Abbach, und kennt die jeweiligen lokalen Besonderheiten der Landkreise Regensburg, Kelheim und Schwandorf.
Eigentümer, die sich zunächst einen Überblick über die Tätigkeit von Herrn Hoibl in der Region verschaffen möchten, finden weiterführende Informationen auch im Beitrag zum Immobilienmakler in Regensburg sowie in weiteren Ratgebern, etwa zum Verkauf von Grundstücken in Barbing.
Wie Herr Hoibl den Verkauf eines Mehrfamilienhauses begleiten kann
Der Verkauf eines Mehrfamilienhauses erfordert mehr Koordination als der Verkauf einer einzelnen Immobilie – zwischen Mietern, Interessenten, Notar und gegebenenfalls weiteren Miterben. Herr Hoibl bringt über 15 Jahre Erfahrung im Immobilienmarkt der Region Regensburg mit und begleitet Eigentümer in Beratzhausen durch den gesamten Ablauf: von der ersten Einschätzung der Ausgangslage über die Ertragswertorientierte Bewertung bis hin zur Ansprache passender Kapitalanleger und zur Abstimmung der Besichtigungstermine mit den bestehenden Mietern.
Diese langjährige, fundierte Marktkenntnis fließt in eine realistische Werteinschätzung und eine durchdachte Vermarktungsstrategie ein. Ergänzend dazu berechnet Herr Hoibl für seine Vermittlungsleistung eine Provision von 2,38 Prozent statt der marktüblichen 3,57 Prozent – ein Aspekt, der bei Mehrfamilienhäusern mit entsprechend höheren Verkaufspreisen finanziell spürbar sein kann, ohne dass auf eine persönliche, strukturierte Betreuung verzichtet wird.
Häufige Fragen zum Verkauf eines Mehrfamilienhauses in Beratzhausen
Nach welchem Verfahren wird ein Mehrfamilienhaus in Beratzhausen bewertet?
In der Regel wird das Ertragswertverfahren angewendet, bei dem die Mieteinnahmen, die Bewirtschaftungskosten und die Restnutzungsdauer des Gebäudes die zentrale Rolle spielen. Ein einfacher Vergleich mit Einfamilienhäusern in der Umgebung bildet die tatsächliche Werthaltigkeit meist nicht ausreichend ab.
Muss ich als Eigentümer bestehende Mietverträge offenlegen?
Ja, seriöse Interessenten erwarten üblicherweise Einblick in die bestehenden Mietverträge und Nebenkostenabrechnungen, da diese Grundlage der Kaufentscheidung sind. Eine transparente Offenlegung schafft in der Regel mehr Vertrauen als eine zurückhaltende Informationspolitik.
Was passiert mit den Mietverhältnissen beim Verkauf?
Bestehende Mietverhältnisse gehen grundsätzlich unverändert auf den neuen Eigentümer über, entsprechend dem Grundsatz „Kauf bricht nicht Miete“. Fragen zu einer möglichen Kündigung durch den neuen Eigentümer sollten im Einzelfall rechtlich geprüft werden.
Wer kauft typischerweise ein Mehrfamilienhaus in Beratzhausen?
Häufig handelt es sich um Kapitalanleger, die eine Rendite aus den Mieteinnahmen erwarten. Daneben kommen auch Käufer infrage, die eine Einheit selbst beziehen und die übrigen Wohnungen weiterhin vermieten möchten.
Wie laufen Besichtigungen bei vermieteten Wohnungen ab?
Besichtigungen sollten mit ausreichender Vorlaufzeit angekündigt und möglichst gebündelt organisiert werden, um die Belastung für die Mieter gering zu halten. In sensiblen Situationen kann es sinnvoll sein, zunächst nur Gemeinschaftsflächen zu zeigen.
Wie lange dauert der Verkauf eines Mehrfamilienhauses in der Regel?
Die Dauer hängt von der Mieterstruktur, dem Zustand des Objekts und der Marktlage ab. Eine gut vorbereitete Unterlagensammlung und eine gezielte Ansprache passender Kapitalanleger können den Prozess in vielen Fällen beschleunigen, eine pauschale Zeitangabe lässt sich jedoch nicht seriös treffen.
Was ist beim Verkauf aus einer Erbengemeinschaft zu beachten?
Ein Verkauf setzt grundsätzlich die Zustimmung aller Miterben voraus. Es empfiehlt sich, frühzeitig eine gemeinsame, marktbasierte Werteinschätzung als Diskussionsgrundlage zu nutzen, um unterschiedliche Preisvorstellungen innerhalb der Erbengemeinschaft zu versachlichen.
Welche Rolle spielt der energetische Zustand des Gebäudes?
Der energetische Zustand, dokumentiert im Energieausweis, beeinflusst sowohl die Bewirtschaftungskosten als auch das Interesse von Kapitalanlegern, die künftige Modernisierungskosten in ihre Kalkulation einbeziehen. Ein aktueller, korrekter Energieausweis ist zudem gesetzlich vorgeschrieben.
Sollte ich das Mehrfamilienhaus vor dem Verkauf noch modernisieren?
Ob sich einzelne Modernisierungsmaßnahmen vor einem Verkauf lohnen, hängt vom Einzelfall ab, unter anderem vom Zustand des Gebäudes, den Kosten und der erwartbaren Käufergruppe. Eine pauschale Empfehlung lässt sich hierzu nicht seriös aussprechen; eine individuelle Einschätzung ist sinnvoll.
Was kostet die Beauftragung eines Maklers für den Verkauf?
Herr Hoibl berechnet für die Vermittlung eine Provision von 2,38 Prozent statt der marktüblichen 3,57 Prozent. Die genaue Ausgestaltung der Zusammenarbeit wird im persönlichen Gespräch abgestimmt.
Was Eigentümer jetzt als nächstes tun sollten
Wer ein Mehrfamilienhaus in Beratzhausen verkaufen möchte, profitiert von einer strukturierten Vorgehensweise: Zunächst lohnt sich eine ehrliche Bestandsaufnahme der Vermietungssituation, gefolgt von der Zusammenstellung der wichtigsten Unterlagen wie Grundbuchauszug, Mietverträgen und Energieausweis. Auf dieser Grundlage lässt sich eine realistische, ertragswertorientierte Werteinschätzung erstellen, die als Basis für die weitere Vermarktung dient.
Im nächsten Schritt empfiehlt sich die Auswahl einer passenden Ansprachestrategie – ob diskret über ein bestehendes Netzwerk aus Kapitalanlegern oder über eine breitere Vermarktung, hängt von der jeweiligen Immobilie und der gewünschten Diskretion gegenüber den bestehenden Mietern ab. Herr Hoibl unterstützt Eigentümer in Beratzhausen bei all diesen Schritten – von der ersten Einschätzung über die Ansprache passender Interessenten bis zur Begleitung des Notartermins – und steht für ein unverbindliches Erstgespräch zur Verfügung.